Eine Farm mit dem Restaurant Native vor Tiflis

In Kiketi, auf 1100 Metern und nur fünfundzwanzig Kilometer von Tiflis entfernt, zwischen Bergluft und weiten Ausblicken, ist auf dem Gelände eines früheren sowjetischen Betriebs eine Farm entstanden.
Ihre zehn Hektar vereinen heute einen Weinkeller, einen Stall, einen Rosengarten, ein Gewächshaus und kleine Häuser, die zwischen den Bäumen verborgen sind. Alles ist hier um das Leben auf dem Land herum eingerichtet: unhastig, saisonal und echt.
Der wichtigste Ort der Farm ist das Restaurant Native, in dem georgische und europäische Küche auf dem aufbaut, was hier und in den Nachbarhöfen wächst. Die Karte wechselt mit den Jahreszeiten, sie folgt der Ernte und dem natürlichen Rhythmus des Ortes. Im Saal gibt es sechzig Plätze, ebenso viele auf der offenen Terrasse.
In das frühere sowjetische Gewächshaus ist ein Café eingezogen und hat ihm ein zweites Leben gegeben, und eine eigene Bar auf der Anhöhe ist der richtige Platz für ein abendliches Glas Wein und den Blick auf den Sonnenuntergang.
Im eigenen Keller entsteht Naturwein, im Qvevri und im Eichenfass. Fünf davon kann man hier verkosten und dem Wein genau dort begegnen, wo er geboren wird.
Doch die Farm ist nicht allein für Essen und Wein gemacht. Man kommt für einen ganzen Tag: zum Reiten, zum Aufwärmen im Badehaus, zum Yoga oder einfach zum Spaziergang über das Gelände. Das ist ein Ort, an dem man nicht eilen muss. Es genügt, ein paar Stunden zu bleiben und sich zu erlauben, im Rhythmus der Farm zu leben.