Historisch, klösterlicher Weinbau seit dem 11. Jh.

An der Alaverdi-Kathedrale (11. Jahrhundert) bestand jahrhundertelang ein klösterlicher Marani: ein Weinkeller mit Qvevri. Die Mönche betrieben Weinbau als Teil des kirchlichen Lebens, und Alaverdi wurde zu einem der Symbole der Verbindung zwischen georgischem Wein und Kirche.
In der Sowjetzeit wurde der klösterliche Weinbau unterbrochen, doch Keller und alte Qvevri blieben erhalten. 2006 wurde die Tradition wiederbelebt: Der restaurierte «Keller des Alaverdi-Klosters» stellt wieder Wein im Qvevri nach der alten Methode her.
Alaverdi zeigt anschaulich, dass die Qvevri-Tradition in Georgien jahrtausendelang auch von Klöstern getragen wurde.