Lobio und Brot unter dem Rustaweli-Theater

«Salobie» ist ein Ort, an dem Lobio gegessen wird, doch mit einfacher Küche ist es nicht getan: Es ist das Restaurant des Küchenchefs Giorgi Iosawa, beim georgischen Gault&Millau als Signature-Küche mit 14,5 von 20 Punkten geführt. Bohnen sind die Grundlage, daneben stehen vergessene Gerichte, die auf die Karte zurückkehrten, etwa die Hirse-Zulspira, die man aß, bevor Bohnen in Georgien alltäglich wurden. Der Eingang liegt am Rustaweli-Prospekt, die Stufen hinunter neben dem Theater.
Bestellt werden Lobio im Tontopf, Lobiani, Schkmeruli und Tschichirtma. Dazu unbedingt den Salat aus gehäuteten Tomaten, der hier hervorragend gerät, und den Estragon-Tschatscha. Als Nachtisch empfiehlt Gault&Millau das Sorbet von der weißen Pflaume mit weißer Schokolade. Ein bequemer Halt mitten am Tag, zwischen Museum und Prospekt.