Kirchenkonzil von 1103: Reform der Kirche und Stärkung der Königsmacht.
1103
Das von David IV. einberufene Konzil von Ruisi-Urbnissi (um 1103) führte eine Reform der Georgischen Kirche durch.
Das Konzil setzte unwürdige Kirchenhierarchen ab, verschärfte die Disziplin und unterstellte die Kirche der königlichen Macht, wodurch weltliche und geistliche Verwaltung vereint wurden.
Die Reform machte die Kirche zu einer Stütze des zentralisierten Staates – zu einem der Fundamente des goldenen Zeitalters.