Sakartvelo line Ein georgisches historisches Archiv

Zezva und Mzia – die ältesten Menschen von Dmanisi

Die Hominiden von Dmanisi – die ältesten menschlichen Spuren außerhalb Afrikas; in Georgien werden sie Zezva und Mzia genannt.

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Dmanisi ist eine paläoanthropologische Fundstätte im Süden Georgiens, an der die ältesten Homo-Überreste außerhalb Afrikas entdeckt wurden (vor rund 1,8 Millionen Jahren).

In der georgischen Tradition wurden die beiden Hominiden Zezva und Mzia genannt; die Funde werden Homo erectus (georgicus) zugeordnet.

Der fast zahnlose Schädel des «Alten von Dmanisi» (D3444) gilt als möglicher ältester Beleg für Fürsorge unter Angehörigen.

Die Überreste gehören mindestens fünf Individuen; zusammen mit ihnen wurden Steinwerkzeuge vom Olduwan-Typ und Tierknochen gefunden.

Die Ausgrabungen leitet das Georgische Nationalmuseum unter David Lordkipanidze; Dmanisi steht auf der Vorschlagsliste des UNESCO-Weltkulturerbes.

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