Pirosmani, Gudiaschwili, Achwlediani

Die Dimitri-Schewardnadse-Nationalgalerie sitzt in einem Gebäude von 1888 an der Rustaweli-Allee, entworfen von Alexander Salzmann; in der Stadt heißt sie die Blaue Galerie. Das Haus ist ein Denkmal von nationaler Bedeutung, und schon der Oberlichtsaal lohnt den Besuch.
Drinnen hängt georgische Malerei der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Niko Pirosmani füllt hier ganze Wände: die Giraffe, die Schauspielerin Margarita, Schankschilder auf schwarzem Wachstuch, gemalt für Essen und Nachtlager.
Daneben Lado Gudiaschwili mit seinen langgezogenen Figuren, David Kakabadse, Elene Achwlediani. Benannt ist die Galerie nach dem Maler Dimitri Schewardnadse, der diese Kunst zusammentrug, die erste nationale Gemäldegalerie gründete und 1937 erschossen wurde.