Die Sammlung georgischer Kunst

Das Schalwa-Amiranaschwili-Museum der Bildenden Künste steht zwei Schritte vom Freiheitsplatz entfernt und bewahrt rund 140.000 Objekte: georgische, orientalische, russische und europäische Kunst. Auch es gehört zum Georgischen Nationalmuseum.
Das Herz ist die Schatzkammer mittelalterlicher Kunst: getriebene Gold- und Silberbeschläge, Kreuze, Kelche und Zellenschmelz, hergebracht aus Bergkirchen und Klöstern, wo man sie vor Einfällen versteckt hatte. Der Gipfel der Sammlung ist das Chachuli-Triptychon, ein goldenes Klappbild des 10.–12. Jahrhunderts mit Hunderten Emails.
Im Obergeschoss folgt die Malerei: Niko Pirosmani, Lado Gudiaschwili, David Kakabadse, das georgische 20. Jahrhundert. Unter einem Dach treffen zwei Linien zusammen: namenlose Treibmeister und Maler, die man beim Namen kennt.