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Der «Alte» von Dmanisi (Schädel 4, D3444)

Schädel 4 (D3444 mit Unterkiefer D3900) gehörte einem betagten, fast zahnlosen Individuum: Es verlor fast alle Zähne lange vor seinem Tod (der Knochen war bereits verheilt) und lebte danach noch Jahre. Viele Forscher sehen darin einen frühen Beleg für Fürsorge innerhalb der Gruppe, auch wenn die Deutung umstritten bleibt. Beschrieben 2005 (Nature).

Der «Alte» von Dmanisi (Schädel 4, D3444)
Guy Bar-Oz · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Der «Alte von Dmanisi» (Schädel D3444 mit Unterkiefer D3900) ist eines von fünf hier gefundenen Individuen, das vor etwa 1,77 Millionen Jahren lebte.

Er verlor fast alle Zähne lange vor seinem Tod – die Alveolen waren bereits mit Knochen verheilt – und lebte danach noch mehrere Jahre, was ohne Hilfe der Gruppe bei der Beschaffung und Zubereitung weicher Nahrung schwer möglich gewesen wäre.

Viele sehen in ihm daher den frühestmöglichen Beleg für soziale Fürsorge bei frühen Homo-Vertretern; andere meinen, er hätte auch allein überleben können. Der Fund wurde 2005 in der Zeitschrift Nature beschrieben.

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