Tschughureti, wo der Maler lebte

Das Staatliche Niko-Pirosmanaschwili-Museum liegt in Tschugureti, in der nach dem Maler benannten Straße, im Viertel, in dem er seine letzten Jahre verbrachte. Pirosmani starb im Frühjahr 1918 in Tiflis in bitterer Armut; wo genau sein Grab liegt, ist unbekannt.
Er malte auf schwarzem Wachstuch für Essen und Nachtlager, machte Schankschilder und Wandbilder, und fast alles Erhaltene blieb zufällig erhalten — aus einem Leben, in dem Bilder zum Mobiliar gehörten und nicht zu einer Sammlung.
Sein zweites Museum steht in Mirsaani in Kachetien, im Haus, das er 1898 selbst baute: über neuntausend Objekte, seine Leinwände und Picassos Lithografie mit Pirosmanis Porträt. In Tiflis sieht man seine Werke am besten in der Nationalgalerie an der Rustaweli-Allee.