Dreiundzwanzigtausend Funde aus Südwestgeorgien

Das Museum wurde 1994 in der Tschawtschawadse-Straße 77 eröffnet, in einem Bau aus der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Sammlung entstand aus einem halben Jahrhundert Grabungen in Südwestgeorgien: Gonio-Apsaros, Pitschwnari, Zichisdsiri.
Heute umfasst der Bestand mehr als dreiundzwanzigtausend Objekte: Keramik, Glas und Bronze, Schmuck aus Gold und Silber, griechische und römische Münzen, fein geschnittene Siegelringe, eine Skulptur des hellenistischen Gottes Serapis. An diesen Dingen wird sichtbar, wie weit nach Osten die griechische Kolonisation reichte und wie lange die römisch-byzantinische Präsenz an dieser Küste hielt.
Zum Museum gehören ein Fotoarchiv, eine wissenschaftliche Bibliothek, eine Keramikwerkstatt und ein Restaurierungslabor, in dem jedes Objekt fotografiert und grafisch rekonstruiert wird.